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Willkommen beim Donauschwaben Musikverlag.


Der Freundeskreis Donauschwäbische Blasmusik e.V. präsentiert sein Platzkonzert in Stuttgart:

Datum: 25.07.2021

Uhrzeit: 15-17 Uhr

Stuttgart/Schlossplatz/Pavillon

Es spielt die Donauschwäbische Blaskapelle Pforzheim

Banater Blasmusikkonzert auf dem Stuttgarter Schlossplatz

 

Er war früher der Paradeplatz des Königreichs Württemberg und ist heute noch einer der beliebtesten und schönsten Plätze im Ländle: der Stuttgarter Schlossplatz. 2004 fand hier das erste Platzmusikkonzert des Vereins donauschwäbischer Blasmusik unter der Ägide des Landesverbandes  der Banater Schwaben Baden-Württemberg statt. Doch dann suchte man einen „ruhigeren“ Platz und fand ihn in der Quadratestadt Mannheim in der Muschel des Herzogenriedparks. Nun  nach 17 Jahren und nach fast  zweijähriger coronabedingter  Pause  fand in Stuttgart wieder ein Platzkonzert am Sonntag, den  25. Juli  zur besten Flanierzeit zwischen 15 und 17 Uhr anfangs bei trübem und dann gegen Ende bei sonnigem Wetter statt.

Bestritten wurde das Kulturereignis, das nach langem Ringen mit den Behörden durch den Landesvorsitzenden  von Baden-Württemberg Richard  S. Jäger von der Original Donauschwäbischen Blaskapelle Pforzheim unter ihrem Dirigenten und 1. Vorsitzenden  Franz Weinhardt. Meisterhaft und kenntnisreich moderiert wurde das Konzert von dem Reutlinger Musikexperten Norbert Merkle, der gleichzeitig auch Schriftführer des Freundeskreises Donauschwäbischer Blasmusik e.V.  ist.

Begrüßt wurden die „Sitzgäste“ vor dem prächtigen von Korinthischen Säulen umsäumten Kronprinzenbau  aber auch die Laufgäste vom Landesvorsitzenden Richard Sebastian Jäger persönlich.   Er stellte kurz die Ehrengäste vor und verlieh seiner Freude Ausdruck, dass nun endlich wieder ein Konzert allerdings mit Corona-Schutzmaßnahmen stattfinden könne. In den etwas mehr als zwei Stunden wurden  in dem schmucken Pavillon am Schlossplatz rund 50 traditionelle Stücke, aber auch zum Teil von anwesenden Komponisten bzw. Bearbeitern  und von international bekannten Musikern  stimmungsvoll gespielt, darunter von Josef Augustin (Veilchenblaue Augen) den Böhmern Ladislav Kubes, Vaclav Horak  (Heimkehr aus der Fremde, Südböhmische Polka) u.v.a. Etwa die Hälfte der Musikstücke kamen ohne Gesang aus,  aber die gesungenen Lieder erfreuten sich ebenso großer Beliebtheit, was an mehreren wippenden  Zuschauerinne zu erkennen war.  

Belohnt wurde die Musiker mit kräftigem Applaus der „Konzertgäste“  als auch von den zum Verweilen stehengebliebenen Laufpublikum aus aller Welt, die eifrig gefilmt und wahrscheinlich im Netz gepostet haben. Bei der Zugabe wurde sogar getanzt. Alles in Allem ein gelungenes Kulturereignis nach langer unfreiwilliger Pause.

Dank gebührt dem Landesvorsitzenden Richard S. Jäger, für sein Bemühen das Konzert trotz widriger Umstände und mehreren Absagen stattfinden zu lassen, dem Dirigenten Franz Weinhardt, der das Programm zusammengestellt und das Orchester zusammengehalten hat,   den Musikern, dem Moderator Norbert Merkle, den Solisten, dem freundeskreis Donauschwäbische Blasmusik und natürlich dem Publikum aus Stuttgart und Umgebung, das dem Konzert beigewohnt hat.

Hans Vastag




 

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